| | Umso reicher die Einen sind, desto ärmer müssen die Anderen sein. Wenn also die Armen Menschen anfangen, ihren Lebensstandard deutlich zu erhöhen, ist das ein sicheres Zeichen für einen Wirtschaftsboom. Man sollte sich in dieser Phase von Sachwertanlagen wie zum Beispiel Aktien und Immobilien (vorübergehend) trennen, da in der Hochkonjunktur Höchstpreise zu erzielen sind. Wichtig ist, soviel wie möglich Geld zu halten, alle Kredite abzubezahlen und keine Investitionen mehr zu tätigen! Die Profis, die in Zeiten der Hochkonjunktur propagieren, man müsse jetzt noch unbedingt einsteigen, verkaufen im Wirtschaftsboom heimlich selbst alles. Wahre Profis, die langjährige Erfahrungen haben, lassen sich durch die allgemeine Euphorie nicht anstecken, sondern nutzen diese, um ihre Sachwerte zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Dann warten sie geduldig auf den Abschwung und die Rezession, in dem Bewusstsein, das es zwangsläufig früher oder später dazu kommen muss. In der Rezession sammeln dieselben Leute die Sachwerte zu einem Bruchteil des tatsächlichen Wertes wieder ein. Eine Ausnahme bildet ein Wirtschaftsboom, der von einer galoppierenden- oder gar Hyperinflation begleitet wird. In diesem Fall ist es natürlich nicht ratsam, seine Sachwerte zu verkaufen, da das Bargeld innerhalb kürzester Zeit wertlos wird. Ausserdem bestünde die Gefahr einer Währungsreform. |