Währungsreform:

Eine Währungsreform wird aufgrund der gigantischen Neuverschuldung der Staaten immer wahrscheinlicher. Die hohe Staatsverschuldung und die wegbrechenden Steuereinnahmen haben Irland, Griechenland und Portugal bereits in die Pleite geführt. Der Angriff auf den Euro diente allerdings nur dazu Zeit zu gewinnen, um eine neue Währung vorzubereiten. In den USA wurde die Schuldenobergrenze Anfang August 2011 um weitere 2,4 Billionen Dollar angehoben. Ausserdem hat die Ratingagentur Standard & Poor´s erstmals in der Geschichte der vereinigten Staaten von Amerika das Rating von AAA auf AA+ gesenkt. Die Neuverschuldung liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika bei ungefähr 100 Milliarden Dollar pro Monat! Trotz historisch niedriger Leitzinsen (0 - 0,25 Prozent) und Anleihenaufkäufen der Fed (QE 1 und QE 2, QE 3 wird bald folgen müssen) droht eine weitere Rezession.

Wichtige Merkmale, die auf eine baldige Währungsreform hindeuten, sind stark steigende Rohstoff- und Edelmetallpreise, hohe Inflationsraten und die Tatsache, das die Staatsanleihen nicht mehr vollständig am Markt platziert werden können, sodass die Zentralbanken einspringen müssen. Im folgenden Video wird einer der wichtigsten Fehler unseres Geldsystems aufgezeigt, der früher oder später zum totalen Zusammenbruch der Währungen und anschließender Währungsreform führen wird:

 

Es gibt einige Zentralbanker, die sich für eine neue Weltwährung aussprechen. Dabei wird eine bargeldlose Form favorisiert, die nur noch in Form von Giralgeld existieren soll, was die Kontrolle der Zentral- und Geschäftsbanken über die Geldmenge auf glatte 100 Prozent vergrößern würde. (Beispiel: Um der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung entgegenzuwirken, dürfen in Griechenland seit dem 01.01.2011 keine Bargeldgeschäfte mehr abgewickelt werden, die eine Summe von 1.500 Euro übersteigen.) Diese Weltwährung könnte möglicherweise durch einen Rohstoffkorb mit 30 wichtigen Rohstoffen gedeckt sein, um Vertrauen in die neue Währung zu schaffen. Dabei geht es ihnen um eine globale Währung, die alle nationalen Währungen überflüssig machen soll. Es würden sich durchaus viele Vorteile ergeben: Keine Währungsrisiken bei Auslandsanlagen, Planungssicherheit für die Unternehmen, die dann keine Währungsschwankungen mehr zu befürchten hätten und eine höhere Transparenz, da man nicht mehr zwischen den Währungen umrechnen muss. Darüber hinaus hätte die Welt(zentral)bank eine höhere Kontrolle über die globale Geldmenge beziehungsweise das gesamte Weltfinanzsystem. Ob das allerdings ein Vorteil für die breite Masse wäre ist fraglich.

Die Zentralbanken kontrollieren also die Währungen, aber wer kontrolliert die Zentralbanken? Im Falle einer globalen Währung hätten einige wenige Männer die Macht über die Währung und damit über die ganze Welt. Und niemand hätte das Recht, diese Männer zu kontrollieren oder zu instruieren. Es gäbe keine demokratischen Wahlen, in denen das Volk selbst bestimmen könnte, welche Entscheidungsträger in der Zentralbank sitzen. Das amerikanische federal reserve system (Fed) gehört einem privaten Bankenkartell, dessen Eigentümer die Welt in Händen halten. Aber wer sind die Eigentümer der Fed? Das ist aus gutem Grund streng geheim! Die Fed ist weder dem Kongress, noch den Bürgern der vereinigten Staaten von Amerika Rechenschaft schuldig.

Nun denken viele, das Deutschland nicht Pleite gehen kann, beziehungsweise das es sehr unwarscheinlich ist. Die sogenannten PIIGS-Staaten, zu denen Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien gehören, weisen deutlich höhere Defizite aus als die Bundesrepublik Deutschland. Wenn eines oder mehrere EU-Länder ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, müssen die anderen EU-Staaten nicht für das Schuldenland eintreten. So steht es im EU-Vertrag (No Bail Out Klausel). Durch den beschlossenen Euro-Rettungsschirm EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) in Höhe von bis zu 750 Milliarden Euro, der ab 2013 durch den ESM (Europäischen Stabilitätsmechanismus) ersetzt werden soll, wird die No Bail Out Klausel allerdings umgangen. Trotzdem könnte der Euro durch nur eine einzige Pleite abstürzen, sprich, im Vergleich zu anderen Währungen ins bodenlose fallen. Das ist spätestens dann der Fall, wenn Italien (von den Ratingagenturen) für pleite erklärt wird. Und damit wäre auch Deutschland - oder besser gesagt, die deutschen Staatsbürger betroffen.

Allerdings haben die Währungshüter für diesen Fall vorgesorgt: Wenn ein Land aus dem Euro aussteigen möchte oder aufgrund einer Staatspleite herausgeworfen wird, werden die Euro-Scheine und Münzen des betreffenden Landes möglicherweise einfach eingezogen beziehungsweise ab einem bestimmten Tag wertlos. Die Münzen sind leicht zu identifizieren, bei den Geldscheinen ist das schon schwieriger. Auf jeder Euro-Note steht vor der Seriennummer ein Buchstabe. Also achten Sie in Zukunft einmal darauf, welche Euros Sie im Portemonnaie haben:

M = Portugal

T = Irland

S = Italien

Y = Griechenland

 

V = Spanien

X = Deutschland

H = Slovenien

N = Österreich

 

P = Niederlande

L = Finnland

U = Frankreich

Z = Belgien

 

D = Estland

F = Malta

E = Slovakei

G = Zypern

Seit 2011 wird das offizielle zweistellige Landeskürzel auf die neuen Euro-Banknoten gedruckt, sodass es in Zukunft leichter fallen wird die Herkunft der Geldscheine zu bestimmen. Allerdings wird es noch viele Jahre dauern, bis alle alten Banknoten aus dem Verkehr gezogen sind.

Abgesehen davon waren die Vorbereitungen für den Euro 2 schon vor der Griechenlandproblematik abgeschlossen. Da es ungefähr 20 große, sehr professionell arbeitende Euro-Noten-Fälscher-Organisationen gibt, die im großen Stil Euro-Scheine fälschen, wurde der Euro 2 entwickelt, der fälschungssicher sein soll. Seltene Erden, die sich lose innerhalb der Scheine befinden und beweglich sind und eine Farbe, die sich ändert, wenn man die Scheine im Licht hin und her bewegt, sind nur zwei der neuen Merkmale, die nicht zu fälschen sein sollen. Normalerweise sollten die neuen fälschungssicheren Euro-Banknoten mittelfristig die derzeitigen Euro-Scheine ablösen, doch aufgrund der prekären Finanzlage in Griechenland, Irland und einigen anderen EU-Staaten wurde die Einführung des Euro 2 auf unbestimmte Zeit verschoben, um ihn im Fall einer Währungsreform zum Einsatz bringen zu können.

Ausserdem hält die EZB Währungsreserven, die zu einem großen Teil aus US Staatsanleihen bestehen. Das heißt: Sollte der Dollar stark abgewertet werden, zum Beispiel durch eine Währungsreform, wären wir in Europa ebenfalls betroffen, da der Euro unter anderem mit der derzeitigen Leitwährung Dollar hinterlegt ist. In anbetracht dieser Umstände ist es sehr verwunderlich, warum die europäischen Notenbanken in den letzten Jahren massiv Gold verkauft haben, oder? Das hat den Hintergrund, das die Zentralbanken den Goldpreis so niedrig wie möglich halten wollen, damit das Vertrauen in die Währungen nicht verloren geht. Durch diese Umstände ist Gold nach wie vor unterbewertet - trotz Allzeithoch!

Seit 1970 hat sich das Welt-BIP vervierfacht. Im selben Zeitraum hat sich die Geldmenge vervierzigfacht. Das entspricht einer Inflation von 90 Prozent in 40 Jahren! Deswegen investieren die Reichen Menschen auch traditionell in Immobilien, Aktien und Edelmetalle und halten nur soviel Bargeld, wie sie brauchen, um immer flüssig zu sein. Der Goldpreis lag 1970 bei offiziell 35 Dollar (inoffiziell eher 100 Dollar). Nachdem Frankreich bereits 1969 von dem Umtauschrecht gebrauch machen wollte und kurz darauf weitere Länder folgten, wurde im August 1971 das Bretton-Woods-Abkommen gelöst, da die Vereinigten Staaten ihrer Verpflichtung nicht nachkommen konnten, die Dollars wie verprochen gegen Gold einzutauschen. Die Goldreserven reichten bei weitem nicht aus, weil die Dollargeldmenge durch Gelddrucken in den Jahren von 1944 bis 1970 sehr stark erhöht wurde.

Selbst wenn man davon ausgeht, das im Jahr 1970 die Feinunze Gold 35 Dollar wert war, müsste die Feinunze Gold nun 1400 Dollar kosten (40 Mal 35, da sich die Geldmenge seitdem vervierzigfacht hat). Fairerweise muss dazu gesagt werden, das in den 40 Jahren auch die Goldmenge durch Förderung deutlich gesteigert wurde. Es gibt insgesamt knapp 160.000 Tonnen Gold auf der Welt, von denen die Hälfte, also ungefähr 80.000 Tonnen, in den letzten 40 Jahren gefördert wurden. Da der Goldpreis aufgrund des Bretton-Wood-Abkommens 37 Jahre lang künstlich bei 35 Dollar pro Feinunze gehalten wurde, sprang der Goldpreis 1973 auf 100 Dollar und bereits 1975 auf knapp 200 Dollar pro Feinunze Gold. Allerdings wurde der Goldpreisanstieg durch massive Goldverkäufe der Zentralbanken gebremst, sodass man von einem realistischen Goldpreis von 100 Dollar pro Feinunze Gold im Jahr 1970 ausgehen kann. Somit sieht die Rechnung folgendermaßen aus: 100 Dollar (pro Feinunze Gold 1970) Mal 40 (Gelmenge vervierzigfacht in 40 Jahren) = 4.000 Dollar geteilt durch 2 (da sich die Goldmenge seit 1970 verdoppelt hat) = 2.000 Dollar. Daher liegt der faire Preis für eine Feinunze Gold heute demnach bei ungefähr 2.000 Dollar.

Die Währungen dieser Welt sind also nicht so stabil wie viele glauben. Durch das Platzen der US-Immobilienblase war die Geldmenge stark gefallen. Da unser Geld Schuldgeld ist, verringern sich automatisch die Vermögenswerte, wenn die Schulden sinken. Das gesamte Geldsystem besteht ausschließlich aus Schuldscheinen, die wir als Geldscheine bezeichnen. Wenn Schulden bezahlt werden oder die Schuldner zahlungsunfähig werden, verringert sich die Menge der Schuldscheine, wodurch die Vermögenspreise ebenfalls fallen. Die Zentralbanken, die Geschäftsbanken und die Regierungen haben in den letzten Jahren die erforderliche Höhe an neuen Schulden produziert, um die Geldmenge und damit das Geldsystem stabil zu halten. Der Haken ist nur, das die Schulden nicht gedeckt sind. Diejenigen, die für diese riesigen Schuldenberge bürgen, sind wir, die Staatsbürger!

Das Platzen der Staatsanleihenblase wird zu einer Vermögenspreisinflation führen, die in einer Währungsreform endet. Durch die Inflation und die Währungsreform werden unsere Geldwertanlagen entwertet, um für die hohen Schulden des Staates aufzukommen. Um sich vor der kommenden Enteignung zu schützen, sollten Immobilien, Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle gekauft werden. Auf jeden Fall sollte man zusehen, das man sein Bargeld VOR der Währungsreform gegen nachhaltig wertbeständige Sachwerte eintauscht.


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