Inflation:
Der internationale Währungsfonds (IWF) hat sich offiziell dafür ausgesprochen, das Ziel der jährlichen Inflation auf 4 Prozent anzuheben. Die Europäischen Zentralbank (EZB) sah die Geldwertstabilität bisher bei einer jährlichen Inflation in Höhe von 2,0 Prozent gewährleistet. In Deutschland liegt die Inflation zur Zeit bei 2,6 Prozent, in der Eurozone sogar bei 3,0 Prozent. Die tatsächliche Inflation liegt natürlich längst weit darüber. Trotzdem erhöht die EZB den Leitzins nur sehr zaghaft. Einige führende US-Ökonomen haben sich sogar für eine jährliche Inflation von 5,0 bis 10,0 Prozent ausgesprochen, um die ausufernden Staatsdefizite in den Griff zu bekommen. Ben Bernanke hat erst kürzlich nach einer Fed-Sitzung bekannt gegeben, das die Leitzinsen noch bis mindestens Mitte 2013 auf dem derzeitigen Allzeittief von 0 bis 0,25 Prozent belassen werden. Die schleichende Enteignung der Staatsbürger beginnt. Das Aufkaufen von Staatsanleihen durch die Zentralbanken führt zwangsläufig zu Inflation, da die Gelder, die aus den Staatsanleihen abgezogen werden, in reale Werte fließen. Warum es in unserem Geldsystem zu Inflation kommen MUSS, sehen Sie im folgenden Video:
Es ist genug Geld vorhanden, momentan gibt es nur keiner aus! Beispiel: Allein die Deutschen verfügen über 4,5 Billionen Euro Sparguthaben, die in Geldwertanlagen stecken. Würde nur die Hälfe davon kurzfristig nachfragewirksam und somit verkonsumiert werden, würde das zur Hyperinflation führen. Die Geldmenge und die Umlaufgeschwindigkeit können sehr schnell stark ansteigen, die verfügbaren Güter einer Volkswirtschaft dagegen nicht. Als Folge steigt das Preisniveau. Um den Menschen trotz starker Inflation eine stabile Währung vorzugaukeln, werden zum Beispiel die Gold- und Silberpreise durch ungedeckte Leerverkäufe stark nach unten manipuliert. Ein weiteres Beispiel stellt der Derivate-Markt dar, der weltweit mittlerweile ein Volumen in Höhe von unglaublichen 600 Billionen US Dollar umfasst, was ungefähr dem zehnfachen Bruttoinlandsprodukt der ganzen Welt entspricht! Da Derivate nur Wetten und keine realen Werte sind, kann man sich ungefähr vorstellen, was passieren würde, wenn diese 600 Billionen US Dollar in reale Werte wie Aktien oder Edelmetalle fließen würden. Dann würde das wahre Ausmaß der inflationierung der Währungen an das Tageslicht kommen.
Es gibt zwei Phasen, wie es in Zukunft weitergehen wird, nämlich Phase 1 und Phase 2.
Phase 1 sieht das weginflationieren der Schulden vor. Ben Bernanke hat, was viele nicht wissen, die große Weltwirtschaftskrise von 1929 studiert wie kein anderer. Er hat einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der eine neue Weltwirtschaftskrise mit den selben Folgen wie Anfang der 1930er Jahre verhindern soll. Aus diesem Grund wurde er auch zum Fed-Chef berufen, da die Verantwortlichen schon vor Jahren wussten, was uns allen blüht, da die Entstehung der Krise vor 1929 sich der Entstehung der Krise vor 2008 sehr stark ähnelt. Nach 1929 wurde praktisch alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden konnte, da die Geldmenge immer weiter verringert wurde, wodurch es zu der großen Deflation kam. In der aktuellen Krise hat man allerdings genau das Gegenteil von dem gamacht, was damals getan wurde: Die Geldmenge wurde massiv erhöht! Ben Bernanke hat bei Amtsantritt gesagt, falls es nötig werden sollte, lässt er Hubschrauber über das Land fliegen und Dollars abwerfen. Seinen Worten hat er in dieser Krise Taten folgen lassen! Die Fed Leitzinsen wurden auf 0 bis 0,25 Prozent gesenkt und es wurden und werden (wertlose) Immobilienanleihen und Staatsanleihen in Billionen Dollar höhe zurückgekauft. Er wird solange damit weitermachen, bis die Wirtschaft wieder brummt. Und die Inflation, die dabei zwangsläufig entsteht, nimmt er und (fast) alle anderen Amerikaner gern inkauf. Die Zeche zahlt schließlich die ganze Welt.
Phase 2 ist die Währungsreform. Da das Vertrauen in den Dollar durch eine hohe Inflation oder sogar durch eine Hyperinflation zerstört wird, muss es eine neue (Welt-)Währung geben. Diese neue Währung wird vermutlich Globo, Terra, Bancor oder Phönix heißen und durch einen Warenkorb mit 30 Rohstoffen gedeckt sein, um Vertrauen in die neue Währung zu schaffen. Die Vorbereitungen für eine Währungsreform laufen hinter den Kulissen also schon auf hochtouren! Sobald die breite Masse diese Informationen erhält und entsprechend handelt, werden die Inflationsraten drastisch ansteigen.
Vor der Inflation braucht man jedoch keine Angst zu haben, wenn man sein Vermögen klug angelegt hat. Das wichtigste ist, das man seine Geldanlagen breit streut und hauptsächlich in Sachwerte investiert. Das ist die beste Absicherung gegen Vermögensverlust. Wer sein Geld in Aktien / Investmentfonds, Immobilien / Immobilienfonds, Edelmetalle (physisch) / Rohstoffe / Rohstofffonds investiert und dabei noch ein bisschen Bargeld im Safe, Bankschließfach und / oder Tagesgeldkonto hält, um beweglich zu bleiben, braucht vor der großen Inflation keine Angst zu haben. Die Inflation kann nachhaltig wertbeständigen Sachwerten nichts anhaben.
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