Börsenbriefe:

Es gibt eine vielzahl von Börsenbriefen, wobei man kostenlose Börsenbriefe und kostenpflichtige Börsenbriefe unterscheiden muss. Bevor Sie sich für den einen oder anderen Börsenbrief entscheiden, sollten Sie sich die Referenzen des Autors beziehungsweise der Autoren genau anschauen, um die Kompetenz festzustellen, da es natürlich auch in diesem Bereich schwarze Schaafe gibt.

Es ist empfehlenswert sich zunächst bei mehreren Anbietern von kostenlosen Börsenbriefen anzumelden, um Informationen zu sammeln. Nach ein paar Wochen stellen Sie sehr leicht fest, welche Börsenbriefe seriös sind und welche nicht. Sie erhalten so professionelle Informationen von Experten, die sich über viele Jahre in ein bestimmtes Gebiet eingearbeitet haben. Sie sparen also viel Zeit und können von den Erfahrungen und Einschätzungen der Experten profitieren. Da die Angebote kostenlos sind, gehen Sie kein Risiko ein. Sie können sich jederzeit aus dem Verteiler austragen, um den Börsenbrief abzubestellen.

Bei kostenpflichtigen Börsenbriefen gibt es oft Testangebote, wobei Beispielsweise die ersten drei Monate für einen Sonderpreis angeboten werden. Wichtig ist, die Spreu vom Weizen zu trennen und nicht zu leichgläubig in das Verderben zu rennen. Prüfen Sie die Aussagen des Autors nach und bleiben Sie immer kritisch, bevor Sie Anlageempfehlungen folgen. Denn für etwaige Verluste übernimmt keiner der Autoren die Verantwortung!

 

Für Börsenbriefe ist es üblich, das der Autor sich rühmt, in der Vergangenheit angeblich ausschließlich weit überdurchschnittliche Renditen erziehlt zu haben. Von mehreren 1000 Prozent ist oft die Rede. Dann werden fortlaufend Empfehlungen ausgesprochen, wobei davon ausgegangen werden kann, das der Autor, bevor er die Empfehlung ausgesprochen hat, selbst in Aktien des empfohlenen Unternehmens investiert hat. Mit seiner Empfehlung will er dann eine Kurssteigerung bewirken, um selbst tatsächlich eine überdurchschnittliche Rendite einzustreichen. Da das mit großen Unternehmen nicht funktioniert, da die Handelsumsätze sehr hoch sind, werden in der Regel sehr kleine Nischenunternehmen angepriesen, die oft auch noch kurz vor der Pleite stehen. Es wird dann in den Börsenbriefen von einer Trendwende beziehungsweise turn-around gesprochen. Ausserdem zeichnen sich die Börsenbriefe durch Übertreibungen aus, wie zum Beispiel "der Trade des Jahrhunderts" oder "die Jahrhundertchance". Lassen Sie sich nicht blenden und bleiben Sie realistisch! Allerdings können Sie, wenn Sie frühzeitig einsteigen und Glück haben, tatsächlich in sehr kurzer Zeit sehr viel Geld gewinnen. Sie können aber auch einen Totalverlust erleiden. Die Werte, die angepriesen werden, sind meist sehr volatil, also nichts für schwache Nerven!

Darüber hinaus gibt es auch konservative Börsenbriefe, die sehr empfehlenswert sind. Hierbei handelt es sich meist um seriöse Abieter, die langfristig orientiert sind. Bei den Autoren handelt es sich in der Regel um Finanzexperten und Börsenprofis mit langjähriger Erfahrung, die einen echten Mehrwert bieten. Dabei werden echte Profi-Strategien geboten und fortlaufend aktualisiert. Sie erkennen diese Börsenbriefe daran, das die Autoren zunächst darum bemüht sind, das Sie nicht unnötig viel Risiko eingehen und Ihr Vermögen erhalten. Auf dieser soliden Grundlage werden dann Anlageempfehlungen ausgesprochen, die Ihnen langfristig helfen, nach Inflation und Abgeltungssteuer und positive Rendite zu erzielen. Diese Börsenbriefe sind in der Regel ihr Geld Wert.


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